Der Schweizer Jura gilt zurecht als klassisches Wanderland. Darum begann der Schweizerische Juraverein schon kurz nach seiner 1898 in Olten erfolgten Gründung mit der Anlegung reizvoller Wanderwege. Das Resultat: 1958 konnte der Verein den Wanderfreudigen vermelden, dass ihnen nun ein markiertes Wandernetz von über 600 Kilometern zur Verfügung steht, das über die Sprachgrenze hinweg den Zürcher-, Aargauer-, Baselbieter- und Solothurner Jura, den Kanton Jura sowie den Berner-, Neuenburger- und Waadtländer Jura miteinander verbindet. Bekannt als «Jura-Höhenwege» in einheitlich rot-gelber Markierung führte die Fernroute in zwei Ästen von der Lägeren bei Zürich und vom Basler Rheinknie bis vor die Tore von Genf. Vervollständigt wurde das Wanderangebot durch einige Zubringer- und Querrouten. Auch heute sind alle diese Routen gut markiert, einheitlich als nationale Route «5 Jura-Höhenweg» markiert ist allerdings nur die 16-teilige Route über die vorderste Kette, die hoch über dem Mittelland verläuft.

Bilder und Text: Copyright Dominik Wunderlin

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Regensberg - Solothurn mit Eurotrek
Solothurn - Couvet mit Eurotrek
Couvet - Nyon mit Eurotrek

Hauptrouten

des Jura-Höhenwegs

Übersichtskarte

Der Gebirgszug des Schweizer Jura reicht von der La Dôle über dem Genfersee bis in den Kanton Schaffhausen. Er ist, im Gegensatz zu den Alpen, die als das Land des Bergsteigens und Kletterns gelten, das klassische Land des Wanderns. Ein weitmaschiges Netz markierter Wanderwege spannt sich über den ganzen Jurabogen und lädt dazu ein, zu Fuss auf Entdeckungsreise zu gehen.

Wer den Schweizer Jura in seiner ganzen Länge, Eigenart und Vielfalt näher kennenlernen möchte, wandert am besten auf dem durchgehenden Jura-Höhenweg von Osten nach Westen, also von Dielsdorf nach Nyon oder umgekehrt. Eine attraktive Alternative, die durch die faszinierenden Freiberge führt, startet von Dornach südlich von Basel.

Zwischen den beiden Längsrouten bestehen einige Querverbindungen, die den Wechsel von der einen auf die andere Route ermöglichen. Zudem bilden die Höhenzugangswege ab Laufenburg, Frick, Rheinfelden, Liestal und Dornach die nördlichen Anschlüsse an die Längsrouten.

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